Montag, 2. November 2009

Kulinarische Köstlichkeiten

on mange bien en France -- dass kann man wohl sagen und ich könnte hier wirklich nur die ganze Zeit essen, essen und nochmals essen... zum Beweis einige Bilder:


die Sissi mit einem "grande crème" - da würd dem Manfrecito die Grausbirn aufsteigen ;)

leckerer Nougat in allen Farben

sogar den guten alten Krapfen gibts - heißt hier biguet und ist nicht zwingend mit Marillenmarmelade gefüllt -- hier ein Bsp aus der Mensa, gefüllt mit Birnenmarmelade mmmh

eine Boulangerie - da können unsere Bäcker wirklich nicht mithalten!!!

und ein Baguette hehe

ein croque monsieur - entspricht unserem stinknormalen Toast - soviel zum Thema alles was die Franzosen haben gibts bei uns auch, es klingt nur nobler ;)

oops... das hat sich wohl reingeschlichen -- Pizza in F hehe

moi avec la Tartiflette -- etwas zu käsig für meinen Geschmack

et avec le Paris-Brest - dafür umso besser

und als Zugabe gibts dann noch einen Chocolat Viennois (alles was mit Schlag ist nennt man hier "viennois" und zusätzlich gibts auch noch "Viennoiserie" was eigentlich so gut wie alles süße grob zusammengefasst ist)

Religieuse sind immer eine Sünde Wert ^^

Quiche Lorraine darf natürlich auch nicht fehlen

bei einer Dégustation in Amboise

Und zuvor in einer Patisserie leckere Schoko

und nochmals verschiedene Nougatsorten

Mit den Essenszeiten nehmens die Franzosen auch ziemlich genau -- gegessen wird ein kleines Frühstück "petit déjeuner" dann zwischen 12 und 13h das déjeuner = Mittagessen und am Abend das "dîner" -- das übrigens am üppigsten ausfällt... Wenn man, so wie ich oft, zwischendurch mal Hunger hat oder das Mittagessen "versäumt" dann schaut man schon mal blöd durch die Finger denn gscheit nach 14h kriegt man nix mehr zum Essen in den zahlreichen (teuren) Restaurants und Brasserien -- dann muss man schonmal wohl oder übel zu einem Panini greifen (das hat sich in der Zeit neben dem Pain au chocolat schon zu meiner Hauptmahlzeit etabliert) Paninis sind übrigens getoastete Sandwichs mit verschiedenen Sachen gefüllt und kriegt man hier an jeder Ecke, sowie es genauso den Kebab an jeder Ecke gibt. Soviel zum Thema die Franzosen essen kein Fastfood hahaha -- trotzdem sieht man kaum überfettete Leute in den Straßen, scheinbar machen sie doch irgendwas anders hmm -- naja egal, wenn man Franzose ist dann legt man halt mehr Wert auf sein äußeres ^^

Nicht zu vergessen sind natürlich die zahlreichen Creperien -- da kriegt man crêpes in allen Ausführungen und dazu noch die pikante Variante, genannt Galette und das schmeeeeeeeeeckt sag ich euch, das schmeeeeeeeeckt!!!!!! wenn es allein ums essen gehen würde dann würd ich keinen Augenblick überlegen und hierbleiben und fett werden, oder doch nicht ;) bleib da mit den Franzosen auf einer Linie, im wahrsten Sinne des Wortes ;)) (sorry mama, zugenommen hab ich leider noch nichts hehe)

Wer mich kennt weiß...

dass ich nicht gerade gerne Sport betreibe... aber hin und wieder kann ich mich doch dazu aufraffen vor allem dann wenn es sich um eine in Frankreich weit verbreitete Sportart wie "Pétanque" handelt, bei der man sich nicht viel bewegen muss. Die Spielregeln sind denkbar einfach... man spielt in einem Sandkasten und die großen Kugeln müssen möglichst nah an die kleine ran... in Italien kennt man es auch als "Boccia". In Österreich ist es vielleicht mit Eisstockschießen zu vergleichen, kann ich aber nicht aus eigener Erfahrung sprechen. allez (h)opp

http://de.wikipedia.org/wiki/Petanque



Weiters besuche ich auch noch einen Speedmintonkurs auf der Uni... das macht Spaß und erfreulicherweise lassen sich schon Fortschritte feststellen :) Speedminton ist so eine Mischung zwischen Badminton und Tennis und wurde wohl erfunden damit man Badminton auch draußen spielen kann (lt. Sissi - ohne Gewähr hehe) die Schläger sind ähnlich wie Squashschläger und man spielt Mann gegen Mann. Das Ziel ist es den Ball ins andere Feld zu spielen möglichst darauf bedacht dass ihn der Gegner nicht erwischt.. dabei variiert man zwischen Smashs und Lobs um dem Gegner keinen Rhythmus zu geben. Außerdem gibt es kein Netz, sprich die 2 Spielfelder sind relativ weit voneinander entfernt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Speed_Badminton

Dienstag, 6. Oktober 2009

Ausflug Azay-Le-Rideau, Sa. 03. Okt. 09

Wie jedes Wochenende bisher haben wir wieder einen wunderschönen Ausflug ins Ländliche gemacht. Diesmal war wieder ein Schloss an der Reihe... und was für eines... Wie im Märchen schwebt das Schloss Franz I. im Wasser des Indre. 1510 wurde das Schloss von Gilles Berthelot, Notar und Sekretär des Königs, erworben und im italienischen Stil neukonstruiert. Heute ist das Schloss in staatlichem Besitz. Es lohnt sich auch einen Ausflug am Wochenende zu machen, denn das Schloss gehört eher noch zu einem Geheimtipp in der Region und das bedeutet deutlich weniger Besuchermassen als in den berühmten Schlössern von Chambord oder Chenonceau zum Beispiel. Der Herbst mit seinen bunten Blättern und seiner besonderen Luft hat den Ausflug zu noch einem besondereren Erlebnis gemacht. Es zahlt sich auch für Studenten unter 26 aus, denn der Eintritt ist gratis. Der Park wurde allerdings schon gegen 18h geschlossen. Im allgemeinen sind die Öffnungszeiten kultureller Stätten hier kürzer als in Österreich... Allerdings haben wir ja schon Oktober... Ich werde auf jeden Fall wieder hierherkommen. Im Winter, mit Schnee hat es sicher auch was :)

Vorderansicht mit Treppenturm



Die Rückansicht


moi mystérieuse

Au revoir !

Tout le monde fait de la musique ...


Die T.V. Buddhas bei ihrem Auftritt letzten
Mittwoch im Black Hawk -- ziemlich genial,
hätte mir nicht gedacht, dass mir diese Art
von Musik so gut gefällt



An der Ganguette am Ufer der Loire. Letzter
Abend vor der Herbst/Winterpause. Die 2
Musiker haben sichs voll gegeben


Und in Paris am Montmartre -- Straßenkünstler
vs. Nonnenchor... leider habe ich letzteren nicht
mehr aufnehmen können, weil in der Kirche
strengstes Aufnahmeverbot herrscht. Ein Foto
ging sich dann aber doch noch aus :-)


Musik verbindet und nicht nur die Franzosen. Trotzdem merkt man wie in keinem anderen Land die Liebe zur Musik. Hier werden Straßenkünstler nicht einfach links liegen gelassen und in der Disco abends gibt es keine Herkunftsunterschiede mehr. Ob andächtig in der Kirche (mit einem schönen Chor wohlgemerkt), rockig am abend oder Folkloreklänge am Ufer der Loire -- hier ist für jeden etwas dabei und wer will hat auch noch die Möglichkeit auf viel Kommerz in einer der boites.